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Frauenritt

Zurück blieb unser Männertrupp mit dem Auftrag, uns unterwegs zu verwöhnen. Die klappernden Hufe auf der sonntäglichen Dorfstraße haben wohl niemanden gestört und wir kamen ungehindert an den Dorfgärten vorbei, durch den Wald bis in den Wachengrund.
Eine lange schnelle, manchmal zu schnelle Töltstrecke am reißenden Wagenbach entlang, ließ uns nach ca. 1 Stunde zu unserer ersten Verschnaufspause innehalten.




Unsere "Servicecrew" servierte dann "Wienerle mit Dijon-Creme", mundgerecht geformte "Minirauchpeitschen mit Sahnemeerrettich".
Unsere Dagmar verliebte sich dabei in den scharfen Geschmack des Sahnemeerettichs und genoss diesen Löffelweise.
Der Tierarzt der Servicecrew verordnete Ihr sofort ein Gegenmittel gegen die langsam einsetzende Übelkeit. Einen "Klaren" aus der Tasse. Medizinisch richtiger verhielt sich dagegen Uta (siehe Photo).
So gestärkt und leicht beschwingt, von einer "Creation aus Glühwein und Früchtetee" setzten wir unseren Weg fort, der jetzt steil bergauf in Richtung Karlshöhe führte.
Inzwischen hatte sich die Gruppenformation etwas gelockert und auseinandergezogen. Kurz vor der Karlshöhe begannen wir zu galoppieren. Dabei zeigte uns unsere jüngste Mitreiterin auf dem kleinsten Pferd den flottesten Galopp. Wir staunten nicht schlecht und fanden bewundernswerte Kommentare.
Ein Fußtrupp, bestehend aus Oma Werner, Onkel Hans und Tante Liesel, sowie gezwungenermaßen Erwin und Ina, die aus Muffe vor dem Förster ihr Mofa zwischenzeitlich im Wald untergestellt hatten, wurde dabei von uns überrundet.
Die gemeinsame Mittagsrast auf der Karlshöhe konnten wir in der herrlichen Frühlingssonne genießen. Die fachmännisch angebundenen Pferde freuten sich über Ihren Aufpasser (siehe Photo).
Ausgeruht und voller Tatendrang machten wir uns auf den Rückweg durch den Spessart zurück in den Wachengrund.

Der Wagenbach lud unsere Pferde zu einem Fußbad ein. So war es zumindest gedacht! Coletas Schecke aber verhielt sich so, wie Schecken nun mal sind und genoss mit Ihr ein Vollbad. Ihr Entsetzensschrei hallte durch das friedliche Tal. Es schien glücklicherweise die Sonne und half beim Trocknen der Kleidung.
Angesteckt von diesen Badefreuden trauten sich sogar Pferde ins Wasser, die sich sonst eher davor drückten.
Wieder am Holzacker angelangt, kredenzten unsere Service-Jungs und die Hofmädels Kaffee und Kuchen.
Wir bedanken uns bei allen Helfern und freuen uns auf den Frauenritt im nächsten Jahr, der wieder am 1. Sonntag im März 2003 stattfinden wird. Startplatz ist dann der Kernhof in Röttbach !!!
Tschüß bis nächstes Jahr
Sieglinde u. Uta